Unsere Webseite verwendet Cookies (kleine Textdateien, die sie auf Ihrem Rechner ablegt); dadurch bleibt die Seite für Sie möglichst leicht zugänglich und komfortabel. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sie können in den Einstellungen Ihres Browsers bestimmen, ob er Cookies akzeptiert oder nicht. Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

KEB Waxweiler

Dechant-Faber-Haus, Bahnhofstraße 51, 54649 Waxweiler


Aktuelles Programm der KEB Waxweiler


Besonderheiten der Geschwisterposition herausgearbeitet

Waxweiler. Ein Themenabend rund um die Erziehung von Geschwistern in der Familie beendete das Jahresprogramm 2019 der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) in Waxweiler. Als Gastreferentin war Claudia Assmann-Bach aus Prüm in das Dechant-Faber-Haus der Westeifelgemeinde gekommen. Mit großer Professionalität führte die diplomierte Sozialarbeiterin und Systemische Beraterin durch den Abend und gab den 25 Frauen und Männern fachliche Tipps im Umgang mit Kindern. Rollenspiele zum Stand der Familienmitglieder untereinander und Aufzeichnungen am Flipchart vertieften die interessante Thematik und führten zu aufschlussreichen Antworten auf viele Fragen für die erzieherische Praxis zu Hause.

Das Halbjahresprogramm 2020 der KEB Waxweiler ist bereits in Planung und ab Januar hier als Download zu finden.

Foto: Michael Fischer

Viele gute Seelentipps für ein besseres Wohlbefinden

In gewohnt professioneller Weise sprach Eva Hitzges auf Einladung der Katholischen Erwachsenenbildung über Kraftquellen für eine seelische und geistige Balance im Dechant-Faber-Haus in Waxweiler. Die vom Berufsverband geprüfte Trainerin und Coach aus Prüm gab den fast 30 Interessierten viele positive Anregungen und Impulse zum Auffüllen des inneren Akkus im Alltag. „Gönne Dich Dir selbst, damit die Seele atmen kann. Denn wer nicht für sich selbst sorgt, wird mit seiner Sorge um andere keinen Segen bringen“, habe bereits der heilige Bernhard von Clairvaux (1090-1153) gesagt, einer der bedeutendsten Mönche des Zisterzienserordens, Abt, Kirchenlehrer und Mystiker. Als weitere Seelentipps empfahl die Referentin unter anderem körperliches Wohlbefinden, Zeit in der Natur verbringen, gute Musik hören, kulinarischer Genuss und vor allem herzhaftes Lachen.

Foto: Michael Fischer

Katholische Erwachsenenbildung Waxweiler nimmt Kulturkapellenprojekt ins Jahresprogramm

Die Eifel ist jetzt auch dabei

Waxweiler/Bellscheid. Das Projekt „Kultur in der Kapelle“, das die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) Trier unter der Leitung von Katharina Zey-Wortmann ins Leben gerufen hat, ist nun auch in der Eifelregion angesiedelt. Die Kapelle 14 Nothelfer in Bellscheid, einem Ortsteil der Gemeinde Krautscheid (Pfarrei Ringhuscheid, Pfarreiengemeinschaft Schönecken-Waxweiler, Dekanat St. Willibrord Westeifel) war am Gedenktag der heiligen Hildegard von Bingen (17. September) erstmals Austragungsort einer von der ehrenamtlich geführten KEB Waxweiler getragenen Veranstaltung. „An das spirituelle Brauchtum der Gemeinden erinnern sowie Kirche vor Ort im kulturellen Sinne erlebbar machen und sichtbar werden lassen“, so beschreiben die Organisatoren ihre kleine Premiere in Bellscheid mit dem Ziel, die Menschen vor Ort zu animieren, ihre alten Kapellen im geborgenen heimischen Umfeld wiederzuentdecken und sie mit neuem Leben zu füllen. KEB-Leiter Michael Fischer hob in seiner Ansprache die Bedeutung der 14 Nothelfer in der heutigen Zeit hervor und baute eine Brücke zu den vielen notleidenden Menschen, die der Hilfe anderer bedürfen. Besinnliche Worte zum Innehalten fand Marlies Pütz bei dem katholischen Ordensgeistlichen Phil Bosmans und bei Kirchenlehrer Augustinus. Im musikalischen Teil begeisterte Angelika Lichter mit ihrem vom Keyboard begleiteten Sologesang und die 33 Anwesenden sangen bewegende geistliche Lieder, die Pfarrer Georg Josef Müller mit der Gitarre begleitete. Zum Schluss dankte Katharina Zey-Wortmann, die eigens zu dieser Veranstaltung in die Eifel gekommen war, für die Aufnahme ihres Kulturprojekts in der Region. Im nächsten Jahr setzt die KEB Waxweiler ihre kirchliche Initiative, die Menschen verbindet und Identität stiftet, in der Kapelle St. Valentin in Krautscheid fort.

Mensch und Kirchenraum in Beziehung bringen

Zu einer kirchenpädagogischen Führung hatte die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) am „Tag des offenen Denkmals“ in die Prümtalgemeinde eingeladen. Im Rahmen eines eigens erarbeiteten Konzepts wurde Interessierten geboten, die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer unter Anleitung zu erkunden und mit eigenen Sinnen kennenzulernen. Michael Fischer, ehrenamtlicher Bildungsbeauftragter der KEB Waxweiler, führte die insgesamt zwölf Teilnehmer an verschiedene Stationen im Außen- und Innenbereich und erläuterte die sichtbaren und die unsichtbaren Spuren gelebten Glaubens der vergangenen und der heutigen Zeit. Beeindruckend war es für die Zuhörer, die mehrfach veränderten Kirchenschiffe, wie sie einst waren, wahrzunehmen und anhand von Archivinformationen und Fotos von damals im Heute zu erleben. Eine Raumklangerfahrung mittels einer Festfanfare, die Organistin Angelika Lichter (Foto) auf der Sebald-Orgel mit allen 19 Registern mächtig erklingen ließ, rundete die erste Kirchenraumerkundung dieser Art in Waxweiler ab. Im Anschluss besuchten rund 150 Gläubige das Hochamt zum Fest Mariä Geburt, das Pfarrer Georg Josef Müller in seiner Pfarrkirche zelebrierte, die mehrfach im Jahr auch Austragungsort hochwertiger Konzerte ist.

Foto: Michael Fischer

Brauchtumspflege an Mariä Himmelfahrt

Am Hochfest Mariä Himmelfahrt hatten die Katholische Erwachsenenbildung der Prümtalgemeinde Waxweiler und die Tourist-Information der Verbandsgemeinde Arzfeld zum Selbstbinden von Krautwischsträußen eingeladen. Wegen des schlechten Wetters konnte die Veranstaltung jedoch nicht wie geplant im Freien an der Mariensäule stattfinden, sondern wurde kurzerhand in die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer verlegt. Rund 40 Teilnehmer versammelten sich nach und nach um Referentin Rosi Moser, die unzählig viele Kräuter gesammelt und mitgebracht hatte. Sie informierte über deren Heilkraft und kulinarische Verwendung. Insgesamt nahmen über 100 Gläubige am anschließenden Festgottesdienst mit Pfarrer Georg Josef Müller teil, der die vielen wohlriechenden Krautwische nach altem Brauch segnete.

Foto: Michael Fischer

Die Pferdediebe und Poststation Pecos lockten 80 Zuschauer ins Dechant-Faber-Haus

Heimatabend mit historischen Filmen

Sie sind 55 Jahre alt, die Rollen der beiden Amateurfilme des ehemaligen Filmclubs Waxweiler im Normal-8-Format, ebenso die Tonspuren. Unendliche Male sind sie mit dem Projektor in den 1960er und 1970er Jahren in der Großregion vorgeführt worden. Die Qualität wurde immer schlechter und später lagerten die originalen Filmrollen weitgehend unbeachtet in mehreren Archiven. Nun hat sich die Katholische Erwachsenenbildung der Prümtalgemeinde den Heimatfilmen angenommen und sie in HD-Qualität neu digitalisieren lassen. Wenn auch der Ton nicht mehr so gut herausgearbeitet werden konnte, so ist die Bildqualität doch hervorragend geworden. Zur Vorführung der beiden in der Umgebung von Waxweiler und im Naturpark Südeifel gedrehten Westernfilme „Die Pferdediebe“ (1964) und „Poststation Pecos“ (1965) kamen 80 begeisterte Zuschauer und einer der damaligen Hauptdarsteller ins Dechant-Faber-Haus. Es war ein Heimatabend der besonderen Art, den es in dieser Form in Waxweiler schon lange nicht mehr gegeben hat und der sicher nicht der letzte gewesen sein soll.

Foto: Michael Fischer

Justiz und Kirche informierten über die Ehe

Waxweiler. Zu einem Doppelvortrag zum Thema „Die Ehe – Hafen der Glückseligen oder Sprung ins Verderben?“ hatte die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) in das Dechant-Faber-Haus nach Waxweiler eingeladen.

Die in der Prümtalgemeinde ansässige Notarin, Daniela Schmied-Kovarik, ging auf die Vor- und Nachteile der durch die Standesämter geschlossenen Zivilehe ein. Zudem sprach die Notarin über die gesetzlich nicht verankerte „Nichteheliche Lebensgemeinschaft“ als Gestaltungsalternative zur Ehe aus juristischer Sicht. Als Fazit kristallisierte sie in ihrem Referat heraus, dass jeder Einzelfall eine Besonderheit darstelle, die der alleinigen Entscheidung der beiden Lebenspartner obliege. Die Ehe biete eine gesetzliche Rundumversorgung und auch steuerliche Vorteile.

Dechant Klaus Bender aus Kyllburg beleuchtete im zweiten Teil der Veranstaltung die Ehe aus kirchlicher beziehungsweise christlicher Sicht. In der Katholischen Kirche sei sie das einzige Sakrament, das sich zwei Menschen gegenseitig spenden könnten. Der Priester bestätige in seiner Funktion lediglich diesen Ehebund. Ebenso wie die Notarin bestückte auch der Dechant seine Ausführungen mit vielen positiven Beispielen aus der Praxis für die Ehe.

Foto: Michael Fischer

Auf den Spuren jüdischen Lebens im Prümtal

René Richtscheid sprach auf Einladung der Katholischen Erwachsenenbildung vor rund 20 Zuhörern im Dechant-Faber-Haus über „Jüdisches Leben zwischen Trier und Luxemburg“. Der Geschäftsführer des Wittlicher Emil-Frank-Instituts beschrieb zunächst den Weg der Juden vom Heiligen Land bis in die Eifel-Mosel-Region. Im Besonderen erörterte Richtscheid in seinem Vortrag die von ihm recherchierten Spuren jüdischen Lebens in Waxweiler und Umgebung. Da dort in früheren Zeiten ein großes Marktleben geherrscht habe sei anzunehmen, dass Juden oft in dem Prümtalort zu Gast waren. Dies untermauert auch die Ortschronik von 1982. Verfasser Edmund Endres beschreibt darin die Existenz eines Judenpfades, welchen die früher zahlreichen Handelsleute (meist Juden) als Abkürzung genutzt hätten, wenn sie die auf der Lauperather Höhe liegenden Dörfer besuchten. Der Weg sei jedoch seit 1945 verwildert. Anhand einer über 100 Jahre alten Postkarte zeigten Michael Fischer und Manfred Trapp den interessierten Zuhörern den etwaigen Verlauf des Judenpfades vor dem Zweiten Weltkrieg und in den 1960er/1970er Jahren. Nachweislich konnte René Richtscheid nur einen für kurze Zeit in Waxweiler selbst niedergelassenen Verkäufer mit Familie ausfindig machen, der bereits 1936 nach Trier in die Neustraße verzogen und von dort über das luxemburgische Manternach nach Argentinien und später nach Israel ausgewandert sei. Eine jüdische Gemeinde habe es in Waxweiler nie gegeben.

Foto: Michael Fischer

Katholikenrat lädt zu politischem Gesprächsabend nach Waxweiler ein

Für eine Welt in der wir gerne leben

Waxweiler – Mit dem Leitwort „Für eine Welt, in der wir gut und gerne leben!“ hat der Katholikenrat im Bistum Trier eine Reihe Politischer Abende überschrieben. Nach Wittlich, Saarbrücken und Vallendar ist die vierte Veranstaltung am 19. März im Dechant-Faber-Haus in der Westeifel-Gemeinde erneut der Frage nachgegangen, was die Politik und was jeder Einzelne tun kann, um die vielfältig bedrohte Welt ein Stück lebenswerter und zukunftsfähiger zu machen.

Angesichts autoritärer Führungen, rechten Populismus, entgrenzter Globalisierung, des Klimawandels und neuer Armut stellt die Gesprächsreihe des Katholikenrats – diesmal gemeinsam mit der Katholischen Erwachsenenbildung Westeifel – die Frage, was man solchen Bedrohungen und Tendenzen entgegensetzen kann. Statt der allzu häufig „rückwärtsgewandten politischen Antworten“ nehme die Gesprächs-Reihe lieber „Initiativen mit zukunftsgewandten Ideen“ in den Blick, sagte Moderator Bruno Sonnen von der Bistumszeitung Paulinus. Über ihre „Visionen für eine bessere Welt“ berichteten Vertreterinnen und Vertreter von vier ehrenamtlichen Initiativen sowie der im Bundestag vertretenen Parteien und kamen dabei mit dem Publikum ins Gespräch.

Der „Weltladen“ in Prüm fördert den Handel mit den Ländern des Südens. Dabei stehe nicht „der Profit, sondern der Mensch im Vordergrund“, betonte Mechthild Ballmann für den Träger-Verein, dem auch Bewusstseinsbildung und Begegnung mit Menschen anderer Erdteile wichtig ist. Ballmann wünscht sich von der Politik Unterstützung für die anerkannte Gemeinnützigkeit von Eine-Welt-Läden auch ab einer bestimmten Umsatzhöhe. Die „Interessengemeinschaft Eifelvulkane“ setzt sich für ein Ende des „Raubbaus an der Natur“ durch den immer weiteren Abbau von Lava und Basalt ein. 45 Gruben seien „Wunden der Natur“ und die „Vulkane das Gesicht der Eifel“, sagten Lydia Schend und Hartmut Schmidt von der Interessengemeinschaft. Sie kämpfen – unter anderem auf politischer Ebene – für mehr Landschaftsschutz statt Straßenbau mit dem Vulkangestein.

Um die Milderung sozialer „Schieflagen“ geht es Jo Bach und den 50 ehrenamtlichen Helfern der Prümer Tafel, zu deren Lebensmittelausgabe im Schnitt wöchentlich 215 Kunden kommen. Mit sinnstiftenden Gemeinschaftsangeboten weitet die von der Caritas unterstützte Tafel ihr primäres Anliegen aus. Bach wünschte sich eine „verlässlichere“ finanzielle Unterstützung durch den Staat. Die Initiative „Foodsharing“ wiederum setzen sich als „Lebensmittel-Retter“ gegen die Vernichtung von Lebensmitteln ein und organisiert stattdessen deren Verteilung, wie Richard Spang berichtete. Er wünschte sich hierfür weniger bürokratische Hürden von Ämtern. Vertreterinnen und Vertreter von politischen Parteien würdigten das Engagement der Initiativen, hoben die Verantwortung jedes einzelnen Bürgers hervor und standen dem Publikum Rede und Antwort.

Die letzte Veranstaltung der Reihe findet am 14. Juni in Waldbreitbach statt. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bistum-trier.de/katholikenrat oder bei der Geschäftsstelle des Katholikenrats, Telefon: 0651-7105-591.

(red)

Veranstaltungsrückblick

Gute Resonanz bei Vortrag mit Bitburger Chefarzt

Waxweiler. Zur ersten Veranstaltung der Katholischen Erwachsenenbildung der Prümtalgemeinde im neuen Jahr kamen über 40 Interessierte aus der Großregion ins Dechant-Faber-Haus. Gastreferent Thomas Koch, Chefarzt der Inneren Medizin 2 des Marienhaus Klinikums Eifel in Bitburg, der sich sichtlich über die große Zahl der Teilnehmer freute, hielt einen lebhaften Vortrag über Diabetes mellitus, die Zuckerkrankheit. Der promovierte Mediziner informierte versiert über die aktuellen Entwicklungen in der Therapie und über die Vorsorge der häufig vorkommenden Volkskrankheit. In einer anschließenden Fragerunde kamen die Zuhörerinnen und Zuhörer noch detailliert mit dem Facharzt ins Gespräch. „Es ist toll, dass eine solche Veranstaltung auch mal auf dem Land angeboten wird“, so ein begeisterter Teilnehmer.


  • Adresse
  • Ansprechpartner
  • Kontakt

KEB Waxweiler
Katholisches Pfarramt
Bahnhofstraße 6
54649 Waxweiler

Michael Fischer,
Dipl.-Sozialpädagoge (FH)

Kirchengemeinde Waxweiler

Tel. 06554 313 (Pfarrbüro Waxweiler)
E-Mail: kirche.waxweiler(at)t-online.de